Speed-Badminton hat mit den klassischen Badminton relativ wenig zu tun sondern verbindet eher das beste aus Tennis, Squash und Badminton. Speed-Badminton – eine noch junge Trendsportart die mal nicht aus Amerika zu uns nach Europa rüberschwappte. Es war ein Berliner der an einer technischen Lösung tüftelte den klassischen Federball noch schneller und vor allem Windresistenter zu machen. Heraus kam ein Federball genannt Speeder, der äußerlich dem klassischen Federball sehr ähnlich ist, aber durch sein höheres Gewicht und seine bessere Aerodynamik nicht nur resistenter gegen Wind ist sondern auch ein höheres Tempo eine gößere Reichweite eine präzise Flugbahn und ein Spiel mit stärkeren Drive erlaubt. Der Schläger wiederum ist ähnlich dem des Squashschlägers nur etwas kürzer. Im Jahr 2001 erwarben einige Berliner die weltweiten Rechte und vermarkteten das Spiel als Speedminton®. Das Spiel schult Bewegung, Schnelligkeit, Kondition und Reaktionsfähigkeit ist schnell zu erlernen und macht riesen Spaß. Wettkampfmäßig steht jeder Spieler in einem 5,5 m x 5,5 m großem Quadrat die 12,8 m auseinander liegen, gespielt wird dabei ohne Netz. Ziel ist es den Speeder in das gegnerische Feld zu setzen. Es werden je nach dem 2 oder 3 Gewinnsätze gespielt,gezählt wird bis 16 beim Stand von 15 zu 15 müssen zwei Punkte unterschied zum Satzgewinn sein. Das Aufschlagrecht wechselt aller drei Punkte.
Seit Oktober 2006 gibt es die Abteilung Speed-Badminton beim MSV Bautzen 04. Mittlerweile nehmen die Spieler an Turnieren in ganz Deutschland teil. Doch an erster Stelle steht der Spaß am Spiel und das Vereinsleben.